Wir schlagen vor, diesmal nicht nur das eigene Glück im Auge zu behalten, sondern auch an unsere Mitgeschöpfe zu denken und die Umwelt zu schonen.
Deshalb hier ein paar Tipps für mehr Tierschutz im neuen Jahr:
Vegan oder vegetarisch essen
Jede Mahlzeit zählt! Über 742 Millionen Tiere werden jedes Jahr in Deutschland geschlachtet und gegessen. Das sind 742 Millionen Individuen, die meist ein erbärmliches Leben und einen frühen Tod im Schlachthof hatten, nur damit wir weiter unser Schnitzel genießen können. Lassen Sie öfter mal Fleisch und Wurst weg (das nützt auch Ihrer Gesundheit) und überlegen Sie, ob nicht auch eine Ernährung ohne massives Tierleid möglich ist.
Auf Bio-Lebensmittel umsteigen
Ohne Gift geht´s auch und die Natur dankt es uns: Wo nicht alle Insekten totgespritzt werden, gedeihen auch Bienen, Vögel und Igel, die vielen Menschen sehr am Herzen liegen. Greifen Sie zu Bio und regionaler Ware, das spart zudem lange Transportwege, die schlecht für die Umwelt sind.
Müll sammeln und vermeiden
Viele Produkte sind – teils mehrfach – in Plastik verpackt. Wo möglich sollte man auf Alternativen ausweichen, also etwa Äpfel lose kaufen oder den Joghurt im Glas. Ist das Plastik unvermeidbar, sollte man es dem Recycling zuführen. Plastik gelangt auf viele Wege in die Natur, belastet die Meere und tötet alle möglichen Tiere, sei es, weil sie Plastik versehentlich fressen oder sich darin verfangen und strangulieren. Bei Spaziergängen kann man wilden Müll aufsammeln, um die heimischen Wildtiere zu schützen.
Kosmetik ohne Tierversuche
Es gibt mittlerweile unzählige Produkte, die auf Tierversuche verzichten, darunter bekannte Marken wie Hauschka, Lavera, Weleda oder Alterra. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich auf der Website von Peta informieren: https://tierversuchsfrei.peta-approved.de/
Naturnahe Gärten
Setzen Sie im Garten und auf dem Balkon auf heimische Pflanzen und Gehölze, von denen Insekten und Vögel profitieren. Verzichten Sie auf Gifte, lassen Sie wilde Ecken stehen und verwenden Sie keine Laubbläser oder Mähroboter. So schaffen Sie Lebensräume für Igel, Eichhörnchen und Co. Im Sommer profitieren viele Tiere von geeigneten Wasserstellen.
Auch im kleinsten Tierpelzkragen hat einmal ein Herz geschlagen
Pelzmäntel sind natürlich ein absolutes No-Go, aber auch an Krägen, Mützen und Schuhen findet sich oft Echtpelz. In Pelzfarmen leben die Tiere unter schrecklichsten Bedingungen, die kein TierfreundIn unterstützen sollte. Am besten trägt man überhaupt keine Fellprodukte, da Echt- und Kunstpelz teilweise schwer zu unterscheiden sind. Auch die beliebten Daunen sind ein Produkt voller Tierleid, da den Gänsen die Federn lebendig ausgerupft werden. Entenfedern stammen oft von Stopfleberfarmen aus dem Ausland.
Tierfreundliche Freizeit
Man kennt es oft von Kindesbeinen an und findet deshalb nichts dabei. Aber der Besuch von Zoos, Zirkussen mit Tierdressuren oder das Reiten auf sogenannten Pony-Karussells ist für die Tiere mit viel Leid verbunden, eine artgerechte Haltung in den meisten Fällen nicht möglich. Hinterfragen Sie vermeintlich schöne Freizeitaktivitäten und suchen Sie nach tierfreundlichen Alternativen.
War die ein oder andere Anregung interessant für Sie? Dann viel Erfolg bei der Umsetzung und alles Gute für 2026!